RadBrückenSchlag
© DKFS Architects

RadBrückenSchlag

Eberswalde

Mit Sonnenenergie sicher über die Gleise

Die Stadt Eberswalde realisiert eine Geh- und Radwegbrücke mit befahrbaren Photovoltaik-Modulen und Solarpanelen. Mit der neuen Brücke über die Gleisanlagen im Bahnhofsbereich Eberswalde entsteht eine Direktverbindung für den Rad- und Fußverkehr vom und zum Hauptbahnhof als zentralem Mobilitätsknotenpunkt. Durch die neue Anbindung können erstmals südlich gelegene Stadtteile, das Werner-Forßmann-Krankenhaus, das Fritz-Lesch-Stadion, das neue Wohnquartier „Schwärzeblick“ sowie der Zoo direkt erreicht werden.

Die Planungsanforderungen in diesem Projekt gehen über statisch-konstruktive, verkehrliche und funktionale Aspekte hinaus und rücken Nachhaltigkeitsaspekte, insbesondere im Betrieb des Bauwerks in den Vordergrund. So hat Schüßler-Plan in Arbeitsgemeinschaft mit DKFS Architects mit besonderem Augenmerk auf die ökonomische Qualität und Ökobilanz des Bauwerks Konzepte erarbeitet, um bisher ungenutzte Ansichtsflächen zur Energiegewinnung nachhaltig zu nutzen.

 

Pilot-Charakter

Die Fahrbahnoberfläche soll im Bereich der Rampen in Teilen mit befahrbaren Photovoltaik-Modulen ausgestaltet werden, weitere seitliche Solarpanele sollen für zusätzliche Energie sorgen. So entsteht eine nachhaltige Stromerzeugung zur Deckung des Eigenbedarfs der Brückenbeleuchtung.

Die geplante Solarbrücke, die ihre Energie zur Beleuchtung selbst generiert und speichert, wird wegweisend für ähnliche Projekte sein. Gleichzeitig werden die befahrbaren Photovoltaik-Module hilfreiche Erkenntnisse für die Weiterentwicklung solcher Fahrbahnoberflächen und die Integration im Radverkehr liefern.

Die Baumaßnahme ist sichtbares Zeichen für das Innovations- und Nachhaltigkeitsstreben in der Baubranche sowie ein ingenieurtechnischer Beweis, dass mit kreativen Lösungskonzepten die Nutzungskosten und die CO2-Bilanz gesenkt werden können.

Projektdaten


Auftraggeber

Stadt Eberswalde


Standort

Eberswalde, südlicher Bahnhofsbereich


Architekt

DKFS Architects, London


Technische Daten

Gesamtlänge ca. 355 m
Rampen ca. 60 und 50 m
Stützweiten ca. 41,5 – 45,5 – 50,0 – 50,0 – 35,0 – 30,0 = ca. 252 m
Nutzbreite 5,0 bis 7,5 m (veränderlich)
Durchlaufträger mit Überspannung in den Hauptfeldern
Veränderlicher, luftdichter Kastenquerschnitt als Ganzstahlkonstruktion


Leistungen Schüßler-Plan

Objekt- und Tragwerksplanung

Baumanagement

  • Bauoberleitung
  • Bau- und Objektüberwachung

Baulogistik

  • Bauablaufplanung
  • Herstellkonzepte

RadBrückenSchlag

© DKFS Architects

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