House of Elements Essen
 

House of Elements

Essen

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Bürokomplex auf dem Gruga-Carree in Essen

Die Hochtief Projektentwicklung GmbH plante in Zusammenarbeit mit JSWD Architekten den Neubau eines Bürokomplexes im Gruga-Carree in Essen. Das Bürogebäude wurde mit sechs Obergeschossen und einem Untergeschoss in Stahlbetonskelettbauweise geplant. Der Grundriss kennzeichnet sich durch einen Hauptriegel, von dem vier Querriegel mit gleicher Geschossanzahl abgehen. Das Gebäude verfügt über vier Kerne mit Treppenhäusern, Aufzügen und Technikschächten an den Übergängen vom Hauptriegel zu den jeweiligen vier Querriegeln.


Im Erdgeschoss sind Konferenzräume, ein Mitarbeiterrestaurant sowie die Poststelle vorhanden. Vier Erschließungskerne mit jeweils zwei Aufzügen sind um eine zweigeschossige Eingangshalle gruppiert. Sonderflächen für Teeküchen sowie Besprechungsräume und Bürotechnik wurden in den Mittelzonen der einzelnen Stockwerke angelegt. Zur optimalen Belichtung der Büros und Arbeitsplätze mit Tageslicht sind großzügige Fensterflächen realisiert worden. Die Räume werden über ein System aus Heiz-Kühl-Segeln an der Decke temperiert. Das Gebäude wurde nach den Kriterien des U.S. Green Building Councils errichtet. Angestrebt wurde ein LEED-Zertifikat in Gold.

Entwurfs- und Ausführungsplanung mit BIM

Die Abwicklung des Projektes verlief als fortgeschrittene Form des Little-BIM-Verfahrens. Im Rahmen der Entwurfs- und Ausführungsplanung wurden jeweils BIM basierte Revit-Modelle erstellt und in regelmäßigen Intervallen mit dem Ausführungsarchitekten ausgetauscht. Das referenzierte Architekturmodell diente als modellbasierte Grundlage des Schalungsmodells. Durch diese Art der Planung ließ sich ein unter zeitlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten günstiger Konstruktionsprozess sowie eine kollisionsfreie und für den Bauherren transparente Planung realisieren. Des Weiteren konnte das Schalungsmodell als Kalkulationsgrundlage für die Baufirma verwendet werden.

Kombinierte Flach- und Tiefgründung

Die durch das Büro ICG durchgeführten Erkundungsmaßnahmen haben ergeben, dass auf dem Baugrundstück in der Vergangenheit teils massive Teilverfüllungen stattgefunden haben. Diese Auffüllungen haben eine Mächtigkeit zwischen 0.50 m und 9.40 m und bestehen im Wesentlichen neben Restmaterial einer ehemaligen Ziegeleigrube aus Trümmer- und Abbruchschutt des 2. Weltkrieges.

Die Gründungssohle des eingeschossig unterkellerten Gebäudes liegt mit Ausnahme des nordöstlichen Gebäudebereiches überwiegend innerhalb dieses Bodenmaterials, welches zur Abtragung von Bauwerkslasten nicht geeignet ist. Die auf Höhe des tragfähigen Baugrundes liegenden Plattenbereiche wurden deshalb flach und die übrigen Bereiche tief gegründet.

Die Flachgründung wurde zur Minimierung der Zwangsbeanspruchung mit einer Regelstärke von h=60cm und wenigen, lokalen Fundamentverstärkungen geplant. Die als freitragend bemessene Bodenplatte im Bereich der Tiefgründung wurde mit einer Stärke von h=40cm konzipiert. Die Tiefgründung erfolgte über Fertigteilrammpfähle, die mit einer minimalen Neigung von 20:1 in den Baugrund eingebracht wurden. Für eine zwangsarme Lagerung auch in diesem Bereich wurden die Pfahlkopfbalken durch eine doppellagige PE-Folie von den Pfählen getrennt.

Projektdaten


Auftraggeber

TEAMRHEINRUHR Projektentwicklung GmbH


Standort

Essen


Architekten

Entwurf: JSWD Architekten
Ausführung: mg Architekt


Technische Daten

BGF gesamt: 29.000 m²
NF: 18.200 m²
Stellplätze Tiefgarage: 250


Leistungen Schüßler-Plan

Objekt- und Tragwerksplanung

  • Tragwerksplanung (Hochbau)

BIM

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