FLUGHAFEN FRANKFURT/MAIN TERMINAL 3

Terminal 3

Bau des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen
Das Terminal 3 ist ein Teil der Gesamtmaßnahme „Flughafenausbau Frankfurt/Main“ und entsteht auf der Südseite des Flughafens auf den Flächen der ehemaligen US-Militärbasis. Der Bau des Terminals erfolgt in modularer Bauweise. In der Sitzung vom 14.04.2015 hat der Aufsichtsrat der Fraport AG die Entscheidung zur Realisierung des geplanten Terminals 3 im Süden des Flughafens bestätigt. Die auf sieben Jahre angelegte Bauzeit wird noch Ende des Jahres mit den ersten Erdaushubarbeiten beginnen. Grundlage für die Entscheidung ist die durch zwei unabhängige Institute prognostizierte Verkehrsentwicklung, die in 2021 von einem Passagieraufkommen von 68 bis 73 Millionen ausgehen. Spätestens bei 68 Mio. Passagieren wird die maximale Kapazitätsgrenze im Bestand überschritten sein. Diese Entwicklung wurde im Kern auch durch die von der Landesregierung beauftragten Qualitätssicherer bestätigt. Um die Position des Frankfurter Flughafens als internationales Drehkreuz zu sichern und auszubauen, muss die Gesamtkapazität der Terminalanlagen an den steigenden Bedarf angepasst werden. Durch den Bau des neuen Terminals 3 sollen auch zukünftig lange Wartezeiten an Check-in und Sicherheitskontrollen vermieden und so Qualität und Komfort für Passagiere gewährleistet werden. Die notwendige Vernetzung des Terminals 3 mit den Terminals 1 und 2 sowie den Bahnhöfen wird durch die Erweiterung der Gepäckförderanlage und des Passagier-Transfer-Systems „Sky Line“ sichergestellt. Zudem erhält das neue Terminal einen zusätzlichen Autobahnanschluss. Die Erweiterung um den zweiten Bauabschnitt erfolgt bedarfsgerecht zu einem späteren Zeitpunkt. Die Planung des neuen Terminals verfolgt neben dem Ziel der Kapazitätserweiterung auch eine Verbesserung der Energieeffizienz mit möglichst niedrigem CO2-Ausstoß. Das technische Anlagenkonzept des Gebäudes sieht vor, vollständig auf fossile Energieträger und die Zufuhr externer Heizenergie zu verzichten.
Schüßler-Plan wurde als federführendes Mitglied einer Ingenieurgemeinschaft mit der Planung der Vorfahrtsbrücke, den umliegenden Verkehrsflächen auf der Land- und Luftseite sowie der Planung sämtlicher Abwasseranlagen beauftragt. Darüber hinaus erbringt die Ingenieurgemeinschaft die Tragwerksplanung für das zentrale Terminalgebäude sowie die Station des Passenger-Transfer-Systems. Hierbei obliegt Schüßler-Plan die kaufmännische Federführung.

Auftraggeber
Fraport AG

Standort
Flughafen Frankfurt

Technische Daten
Hochbau:

BGF: 260.000 m²
BGF inkl. Piers: 306.000 m²
Brücke:

Gründungstiefe: 25 m
Lichte Weite: 26,5 m
Lichte Höhe: 11 m
Stützweiten: 18 m
Länge 560 m
Tunnel:

Länge: 120 m
Lichte Weite: 9,5 m
Lichte Höhe: 4,5 m
Minimale Überdeckung: 0,5 m
Maximale Überdeckung: 3 m
RQ: 9,5

Leistungen Schüßler-Plan
In Ingenieurgemeinschaft
Objekt- und Tragwerksplanung für die Vorfahrtsbrücke: Lph 1 bis 5, optional 6 bis 9
Tragwerksplanung Terminalgebäude: Lph 1 bis 5, optional 6 bis 9
Besondere Leistungen:
Erstellung eines Lastenplans
Nachweis der Erdbebensicherung
Erstellung von Rohbauzeichnungen

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