ZOLLHAFEN MAINZ

Zollhafen Mainz

Entwicklung eines modernen Stadtquartiers am Zollhafen
Aufgrund der veränderten Nutzungsanforderungen an einen modernen Zollhafen sowie aufgrund der durch die Stadt Mainz im Jahr 2005 beschlossenen städtebaulichen Entwicklungsziele soll der heutige Zollhafen flussabwärts in trimodaler und vergrößerter Form erneut entstehen. Der heutige Standort soll zu einem modernen und hochwertigen neuen Stadtquartier entwickelt werden. Rund um das 80.000 m² große Hafenbecken ist die Entstehung einer urbanen Mischung aus individuell gestaltbaren Stadthäusern, Eigentumswohnungen und modernen Büroimmobilien geplant. Ein vielseitiges Gastronomieangebot und einladende Shoppingmöglichkeiten runden das Angebot im Hafen ab. LOOP, die durchgängige Flaniermeile durch das Quartier, wird alle Stationen miteinander verbinden. Eine Klappbrücke zwischen Nord- und Südmole wird dies ermöglichen und die städtische Rheinpromenade deutlich nach Norden bis zur Kaiser-Brücke verlängern. Wichtige Meilensteine waren die gemeinsam mit der Stadt Mainz erreichte Anpassung des Bebauungsplanes mit der Schaffung der durchgehend wasserseitigen Fußwegeverbindung (Loop). Hochwasserschutz auf technisch hochwertigem Stand und der geforderte Erhalt des Hochwasserspeichervolumens im Areal waren zu erreichen und sind derzeit in der Umsetzung. Im Jahr 2009 konnte die Hafenbahn auf die Ingelheimer Aue (mit neuem trimodalen Umschlagsterminal) in Betrieb genommen werden, was die Flächenverfügbarkeit auf dem Gelände des Zollhafens erst ermöglicht hat.

Ein erster Entwicklungsschritt im Gebiet des Zollhafens ist mit der Erschließung der Südmole und des Umbaus des Weinlagers zu einem Bürogebäude mit gastronomischer Nutzung bereits 2011 erreicht worden. Der zweite Entwicklungsschritt ist seit Juli 2013 in der Herstellung. Er wird den zentralen Anschluss an das Quartier gegenüber der Nahestraße ermöglichen und weitere Bauquartiere erschließen. Innerhalb des dritten Entwicklungsabschnittes (Anschluss des Kaiser-Karl-Ringes) ist eine wegweisende Entscheidung durch die Stadt Mainz getroffen worden und durch Schüßler-Plan gemeinsam mit der Mainzer Verkehrsgesellschaft abgestimmt und umgesetzt worden. Die heute am naheliegenden Betriebshof endende Straßenbahngleistrasse wird bis an den Rhein in das Erschließungsgebiet verlängert, sodass eine direkte Straßenbahnanbindung an die Innenstadt und den Hauptbahnhof geschaffen wird. Dieser neue Hafenboulevard mit Straßenbahngleistrasse soll Anfang 2017 in Betrieb gehen. Der vierte Entwicklungsschritt, die Erschließung der Nordmole, hat im Sommer 2016 mit der Herstellung der Kanal- und Fernwärmebaumaßnahmen begonnen. Es werden sich die Bautätigkeiten der Straße und Versorgungsleitungen anschließen, die die Schüßler-Plan von der Leistungsphase 1-7 begleitet hat.

In Abstimmung mit den entstehenden Bauvorhaben der BPD, der Münchener Grund, der SBT Gruppe, der CA Immo und weiteren Investoren sind vielfache Ergänzungen, Präzisierungen und Sonderelemente durch Schüßler-Plan beplant worden. Die Planung zum Umbau der Kaimaueranlagen wurden durch Schüßler-Plan in Teilbereichen bereits abgeschlossen, mittlerweile sind die beiden Molenköpfe bereits in ihre historische steinerne Gestalt umgebaut worden, hierzu wurden die in den 60er Jahren vorgebauten Spundwandanlagen rückgebaut. Weitere Nachweise zur Standfestigkeit und zur Anpassung im Zuge der Erschließung und Bebauung wurden erbracht.

Die Planung für eine Klappbrücke (Schiffsdurchfahrt) zur Verbindung der beiden Molenköpfe wird seit 2010 durch SPI geplant, die Bautätigkeiten hierzu - unter Bauüberwachung Schüßler-Plan - haben im August 2016 begonnen. 

Auftraggeber
Zollhafen Mainz GmbH

Standort
Mainz

Technische Daten
Bauwerksdaten Brücke:
Gründungstiefe: 10 m
Länge: 80
Breite: 5 m
Lichte Weite: 35 m
Lichte Höhe: 12 m
Stützweiten: 35 m
Bauwerksdaten Schiene: 
Länge: 2,5 km
Anzahl der Gleise: 5 km/h: 40 km/h
Bauwerksdaten Straße: 
Größe Erschließungsfläche: 33 ha

Leistungen Schüßler-Plan
Objektplanung Ingenieurbauwerke: Lph 1 bis 8 gemäß HOAI 
Objektplanung Verkehrsanlagen: Lph 1 bis 8 gemäß HOAI
Tragwerksplanung: Lph 1 bis 3 gemäß HOAI
Besondere Leistungen:
Mitarbeit bei der Maßnahmenfindung zum Hochwasserschutz
Ermittlung Retentionsraum
Moderierung Planungsprozess
Örtliche Bauüberwachung
Baustellenlogistik
Planprüfung
Planmanagement
Wasser- und Umweltrechtliche Genehmigungsverfahren
Öffentlichkeitsarbeit
Rückbauplanung
Trassenkoordinierung
Betriebskonzeption
Entwässerung
Fördermittelantrag GVFG
Leitungskreuzungen
Koordinierung aller Erschließungsmaßnahmen
Digitales Geländemodell/Massenmodellierung
Trassenplanung
Städtebauliches Konzept
Fortentwicklung Rahmenplan
Mitarbeit bei der B-Plan Erstellung

PDF-Version

Klappbrücke Zollhafen Mainz

Klappbrücke

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