europacity berlin

Europacity Berlin

Erschließungskonzept Europacity Berlin
Nördlich des Berliner Hauptbahnhofs liegt ein ca. 40 ha großes Areal eines ehemaligen Güterbahnhofs. Es wird im Süden durch den Hauptbahnhof, im Westen durch Bahnanlagen, im Norden durch die Perleberger Straße und im Osten durch den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal begrenzt und durch die Heidestraße (B 96) in Nord-Süd-Richtung geteilt.

Das brach liegende Areal soll zu einem Stadtquartier mit vielfältigen Nutzungen, wie z.B. Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit umgestaltet werden. Dem Nutzungskonzept entsprechend soll der Verkehr umfeldverträglich gestaltet werden und das Quartier neben moderner Bebauung attraktive Grün- und Freiflächen erhalten.

Die Entwicklung des Quartiers wird durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, das Bezirksamt Mitte von Berlin, die CA Immo und die Deutsche Bahn getragen.

Das Gesamtvorhaben besteht aus sechs Teilbereichen:

  • den Kunstcampus im Süden des Areals
  • die Heidestraße als zentrale Verkehrsachse
  • ein Entwicklungsgebiet westlich der Heidestraße
  • ein Entwicklungsgebiet östlich der Heidestraße
  • die Uferpromenade entlang des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals und
  • den Nordhafenpark im Norden des Areals

Die Qualität der Entwicklungsgebiete wird durch attraktive Stadtplätze erhöht.

Die CA Immo entwickelt den zwischen der Heidestraße und dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal gelegenen östlichen Teil des Areals. Mit dem Kunstcampus im Süden des Areals der CA Immo entsteht ein Kulturstandort, der das Museum im Hamburger Bahnhof einschließt. Im Norden wird dieser Standort durch einen Grünzug begrenzt, über den auch die Erschließung erfolgt. In nördlicher Richtung schließen sich zwei überwiegend durch Wohnbebauung geprägte Quartiere an, die durch einen attraktiven Stadtplatz voneinander getrennt werden. Die Wohnquartiere werden durch jeweils eine Ringstraße an die Heidestraße angebunden. Eine weitere Erschließungsstraße bindet die verdichtete Bebauung nördlich der Invalidenstraße am Europaplatz (Nord) an die bestehende Heidestraße an.

Die DB AG entwickelt den zwischen der Heidestraße und den Gleisanlagen der Nord-Süd-Bahn gelegenen westlichen Teil des Areals. Nördlich der Minna-Cauer Straße bis zur Perleberger Straße entsteht ein attraktiver Wohn- und Gewerbestandort in zentraler Lage in Berlin. Das Quartier wird durch eine Ringstraße, die im Norden und im Süden an die Heidestraße angeschlossen ist, erschlossen. Ergänzt wird die Erschließung durch eine Geh- und Radwegverbindung von der Ringstraße zum Döberitzer Grünzug und drei weitere Wegeverbindungen zur Heidestraße.

Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt durch die jeweiligen Vorhabensträger, wobei für die Herstellung der öffentlichen Grün- und Freiflächen Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) verwendet werden.

Auftraggeber
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
CA Immo Deutschland GmbH
DB AG

Standort
Berlin

Technische Daten
Gesamtlänge: ca. 650 m 
Haupt-Querschnitt: 2 Fahrstreifen á 2,75 m,
2 Parkstreifen á 2 m, 2 Gehwege á 4,75 m. Gesamt: 19 m 

Leistungen Schüßler-Plan
Objektplanung Verkehrsanlagen: Lph 1 bis 9 gemäß HOAI
Schnittstellenmanagement
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung (SiGeKo)
Besondere Leistungen:
Raumverteilungsplanung
Planung des Straßenbegleitgrüns und der Straßenbeleuchtung (NAN)
Leitungskoordination
Örtliche Bauüberwachung
Kommunikationsmanagement
Bauherrenunterstützung

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