Talbrücke Gleen HESSEN

Talbrücke Gleen Talbrücke Gleen

Brückenbauwerk in hügeliger Kulturlandschaft
Im Zuge des vierstreifigen Neubaus der A 49 zwischen Kassel und Dreieck Ohmtal (A5/A49) sind mehrere Brückenbauwerke zur Überführung der Autobahn innerhalb der hügeligen Kulturlandschaft geplant. Die von Schüßler-Plan geplante Talbrücke B62 & Gleen unterführt im Zuge der Autobahn verschiedene Wirtschaftswege, die Bundesstraße B62 sowie den Bachlauf und die Talaue der Gleen.
Das Brückenbauwerk liegt im Bereich von landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie Nadel- und Laubwäldern. Darüber hinaus stellt die Talaue Gleen für die Flora und Fauna einen wertvollen Lebensraum dar. Aus diesen Umweltbedingungen resultieren erhebliche Einschränkungen hinsichtlich der Flächennutzung und der Baudurchführung für das Baufeld der Talbrücke. Neben den umweltrechtlichen Schutzmaßnahmen sind besonders die wasserrechtlichen Auflagen (RiStWag) hinsichtlich des Schutzes der im Tal gelegenen Trinkwassergewinnungsanlagen und der damit verbundenen Wasserschutzzonen (WSZ I & II) planerisch zu berücksichtigen.  

BIM bei anspruchsvollem Bauwerksverlauf
Die Objekt- und Tragwerksplanung erfolgt modellbasiert mit BIM. Ein besonderes Augenmerkt liegt auf der exakten höhen- und lagetreuen Modellierung des Bauwerks infolge der stark variierenden Trassierung. Auf der Brücke finden sowohl ein Richtungs- als auch ein Querneigungswechsel statt. Im Zuge des Bauwerksverlaufs wechselt auch die Mittelstreifenaufweitung des Sonderquerschnittes die beiden Überbauhälften.

Auftraggeber
DEGES

Technische Daten
Brückenbauwerk mit einer Höhe von 7-30 m

Einzelliger Spannbetonhohlkasten in Mischbauweise
Nennbreite: 34,08 m
Leichte Weite: 460 m

Leistungen
Objektplanung Ingenieurbauwerke
Tragwerksplanung
Besondere Leistungen: Verifizierung der Vorplanung hinsichtlich Objekt- und Tragwersplanung, Visualisierung der Verifizierung und der Entwurfsplanung

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Talbrücke Gleen

Querschnitt

Überbauten als Spannbetonhohlkästen
Die beiden Überbauten der Talbrücken werden jeweils als einzellige Spannbetonhohlkästen konstruiert. Bei einer Schlankheit der Überbauten von l/h = 22,0 wirkt die geplante Konstruktionshöhe (3,20 m) für die vorliegenden Stützweiten ausgewogen proportioniert. Zur Konstruktion und Gestaltung des Brückenbauwerks wurde das streckenbezogene Gestaltungskonzept innerhalb des Planungsprozesses berücksichtigt. Um die baubedingten Eingriffe in die schützenswerte Naturlandschaft zu optimieren, ist die Herstellung der Überbauten anhand einer in den Feldmitten zwischenunterstützen Vorschubrüstung (VGS) vorgesehen.

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