b3 ausbau südschnellweg hannover

Südschnellweg B3 Leineflutbrücke Südschnellweg Hannover

B3 Ausbau Südschnellweg Hannover
Die Bundesstraßen B3, B6 und B65 verlaufen im Süden Hannovers als Südschnellweg vom Landwehrkreisel im Westen bis zum Seelhorster Kreuz im Osten und sind im Großraum Hannover ein wesentlicher Bestandteil der überregionalen Erschließung. In diesem Abschnitt befinden sich u. a. vier Brückenbauwerke. Die Nachrechnung der Brückenbauwerke in dem Streckenabschnitt vom Landwehrkreisel bis zur Bahnquerung hat ergeben, dass auch nach der Durchführung von Verstärkungsmaßnahmen nur eine Restnutzungsdauer bis 2023 bestehen wird. Das übergeordnete Projektziel ist daher der Beginn der Baumaßnahme mit dem Rückbau der Brücken, bevor deren Nutzungsdauer endet. Da nicht von Anfang an eindeutig festgelegt werden konnte, wie der Ausbau des Südschnellwegs in seinem End- bzw. Bauzustand ausgestaltet sein wird, wurde zunächst ein ergebnisoffener Prozess zur Variantenfindung in Form eines Ideenwettbewerbs eingeleitet. Dabei gab insbesondere die unterschiedliche Prägung der Planungsbereiche vom Landschaftsraum mit wertvollen Biotopen bis hin zum städtischen Umfeld eine Vielzahl verschiedenster Randbedingungen vor. Der Ideenwettbewerb wurde 2015/2016 auf Basis der RPW 2013 durchgeführt und hat zusätzlich die Möglichkeit eröffnet, verschiedenste Planungsziele zu vereinbaren. Somit konnten sowohl die Interessen des BMVI bzw. der NLStBV als auch in Kooperation die Interessen der LHH verbunden werden. Schüßler-Plan wurde mit der Projektsteuerung von der Erarbeitung einer Projektstrategie bis hin zur Steuerung der Planung über alle Handlungsbereiche beauftragt.

Die Planungsaufgabe beinhaltete neben den infrastrukturellen, verkehrlichen, landschaftlichen und umwelttechnischen Aspekten daher auch eine städtebauliche Aufgabenstellung. Dabei wurden die Vorgaben von harten Planungsrandbedingungen auf das Notwendigste beschränkt, um den Teilnehmern größtmögliche Freiräume für die Entwicklung ihrer Ideen zu schaffen. Bei dem Projekt wird der Endzustand maßgeblich durch die Aufrechterhaltung der Verkehre und dem damit verbundenen Bauablauf bestimmt. Daher sollte dieser ebenfalls bearbeitet und dargestellt werden. Neben den einzelnen Bauphasen und der Schätzung der Bauzeit sollten Aussagen zu möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen/Sperrungen gemacht werden sowie zu Verkehrsumlagerungen im Netz. Außerdem bestand die Aufgabe darin, die Quartiere auf städtischer Ebene besser zu vernetzen, den Ausbau landschafts- und stadtverträglich zu planen sowie Möglichkeiten aufzuzeigen, um urbane Räume zurückzugewinnen und dadurch die Lebensqualität zu steigern. Im Ergebnis hat der Ideenwettbewerb die gewünschte Vielzahl von unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt und insbesondere auch durch die Siegerentwürfe eine weisende Richtung für die weitere Planung vorgegeben. Im Zuge der weiteren Planung werden diese nun weiter detailliert und ausgearbeitet.

 Vorplanung: 2016 – 2017:

  • Durchführung eines Realisierungswettbewerbs: 2017 – 2018
  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung: 2018 – 2019
  • Planfeststellungsverfahren: 2020 – 2021
  • Durchführung Vergabeverfahren – Bauausführung: 2022 – 2023
  • Baubeginn: 2023

Auftraggeber
Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV)

Standort
Hannover

Technische Daten
Länge der Strecke: 3,8 km
4 Brückenbauwerke, u. a. mit einer innerstädtischen Hochstraße

Leistungen Schüßler-Plan
Erarbeitung Projektstrategie (Projektziele, Projektbeteiligte/-struktur, Ablaufprozesse, Kommunikation, Einflussfaktoren/Analyse, Terminplanung)
Gesamtprojektsteuerung

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Leineflutbrücke Südschnellweg Hannover
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