AUSBAU K330 - Erneuerung der Brücke über die Osterriehe in Bokeloh 

K 330 Bokeloh

Erneuerung der Brücke Bw 330/5 über die Osterriehe in Bokeloh
Die Region Hannover plante den Ersatzneubau der Brücke über die Osterriehe im Zuge der K330. Die K330 zweigt in Bokeloh von der K329 ab, verläuft in südlicher Richtung und mündet bei Idensen in die K51 (Landkreis Schaumburg). Sie ist außerorts als regionale Landstraße und innerorts als regionale angebaute Hauptverkehrsstraße einzustufen.
Im Rahmen dieser Maßnahme ist der Straßenquerschnitt auf das heute erforderliche Maß für den Verkehr angepasst. Des Weiteren sind die Vorgaben der RPS und ZTV-ING gemäß dem aktuellen Regelwerk umgesetzt. In der Verlängerung der K330 zur Brücke über den Flutgraben II ist der Straßenquerschnitt an den Ausbauquerschnitt angepasst. Die Brücke befindet sich in der Ortsdurchfahrt Bokeloh und dient auch der Schulwegsicherung.
Die neue Fahrbahnbreite der K330 beträgt im Bereich der Baustrecke den Vorgaben der RASt entsprechend 6,50 m. Um den Zweirichtungsverkehr auf dem neuen Bauwerk über den WL Osterriehe zu ermöglichen, erhielt die Fahrbahn auf der Brücke ebenfalls eine Breite von 6,50 m. Im Kurvenbereich östlich des Bauwerkes 330/5 ist eine Fahrbahnverbreiterung für den Begegnungsfall zweier Gelenkbusse vorgesehen. Die erforderliche Verbreiterung auf der Kurveninnenseite wurde anhand von Schleppkurven trassiert und beträgt 1,75 m.

Auftraggeber
Region Hannover

Standort
Bokeloh

Technische Daten
Baustreckenlänge: ca 227 m
Fahrbahnbreite: 6,50 m

Leistungen Schüßler-Plan
Objektplanung: Lph 1 bis 3, 5 bis 8 gemäß HOAI
Tragwerksplanung: Lph 2 bis 6 gemäß HOAI

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Verkehrsflächen
Für den Ausbau der K330 ist eine Deckenerneuerung durch Abfräsen der vorhandenen und Aufbringen einer neuen Deckschicht mit einer Dicke von 4 cm umgesetzt worden, wobei die vorhandene Dachneigung K330 beibehalten worden ist. Die Randbefestigungen am nordöstlichen Fahrbahnrand der K330 ist für eine Deckensanierung mit Dachprofil höhenmäßig angehalten. Abschnittsweise war zusätzlich zur Deckschichterneuerung ein Profilausgleich mit Asphaltmischgut notwendig, um eine Optimierung der Querneigung auf Regelquerneigung 2,5 % zu erreichen. In den Anschlussbereich zum Bauwerk 330/3 sowie im Bereich der Einmündung „Forststraße“ bis zum Baustreckenende sind die vorhandenen Querneigungen von bis zu 4,5 % beibehalten worden, um den vorhandenen Fahrbahnaufbau unter Berücksichtigung der einzuhaltenden (nord-)östlichen Fahrbahnrandhöhen bei Reduzierung auf die Regelquerneigung nicht zu schwächen.

Umweltauswirkungen
Für die mittelfristig zu erwartenden Fischottervorkommen sind gemäß dem Leitfaden zur Konstruktion von Querungshilfen für Fischotter  der Aktion Fischotterschutz beidseitig Wanderbermen angeordnet.

Die Bauarbeiten wurden im Jahr 2016 innerhalb von 6 Monaten durchgeführt. Beuzeitlich wurde eine Vollsperrung der K330 und eine weiträumige Verkehrsumleitung umgesetzt.

K 330 Bokeloh
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