EISENBAHNÜBERFÜHRUNG EMSCHER BOTTROP

EÜ Emscher

Erneuerung der Eisenbahnüberführung Emscher
Die Eisenbahnüberführungen der Strecken 2242 und 2243 über den Fluss Emscher in Bottrop weisen erhebliche bauliche Mängel auf. Aufgrund des Bauwerkalters von teilweise über 100 Jahren und des schlechten Zustands wird eine Erneuerung der Eisenbahnüberführung erforderlich.
Der Ersatzneubau soll für die elektrifizierten Hauptstrecken der Streckenklasse D4 und eine maximale Geschwindigkeit von 60 km/h geeignet sein. Im Bauwerksbereich verlaufen beide Strecken als Gerade und weisen keine Krümmung auf. Die bestehenden Überhöhungen, Neigungen und Radien in der Gleistrasse werden nicht verändert und sollen in Soll-Gleislage wiederhergestellt werden.

Objekt- und Tragwerksplanung mit BIM
Die Objektplanung und Tragwerksplanung mit den Leistungsbestandteilen Konstruktion, Bauablaufplanung und den Variantenstudien sowie Mengen- und Kostenberechnungen erfolgen modellbasiert mit BIM. Es wird keine begleitende konventionelle Planung (2D-CAD) durchgeführt.
Konkrete Erfolge sind neben der anspruchsvollen Modellierung und Konstruktion unter anderem die Einbindung von Kataster- und Verkehrsdaten in das Modell und die Planableitung in Form von Genehmigungsplänen und bald auch Entwurfsplänen.

Auftraggeber
DB Netz AG - Regionalbereich West

Standort
Bottrop

Technische Daten
Überbauten aus Stahl als Fachwerk ausgeführt:
Östlicher Überbau mit einer Stützweite von 68 m
Westlicher Überbau mit der Stützweite von 63,5 m

Leistung
Objektplanung Ingenieurbauwerke
Tragwerksplanung
Besondere Leistungen (BIM): BIM-Abwicklungsplan, 3D-Modellerstellung (Bestand, Bauzustände und Neubau), Kollisionsprüfung, Modellbasierte Planungskoordination, 4D-Modellerstellung (Bauablauf), 5D-Modellerstellung (Kostenberechnung), Objektbasierte Mengenermittlung, LV-Erstellung - Einbindung Bestand, Leitungskreuzungen, Bauphasenplanung, Bauzeitliche Verkehrsführung, Variantenuntersuchung, Rückbauplanung, Bauen im laufenden Betrieb, Bestandserfassung

 

PDF-Version

 

 

 

Plan EÜ Emscher Plan EÜ Emscher

Modellschnitt (3D-Ansicht) und Querschnitt (Ideal ohne Schnitttiefe)

Entwurf der neuen Überführung
Es ist geplant, das neue Bauwerk mit zwei Überbauten aus Stahl als Fachwerk auszuführen. Der östliche Überbau mit einer Stützweite von 68 m überführt die beiden Gleise der Strecke 2243. Der westliche Überbau mit der Stützweite von 63,5 m überführt das Gleis der Strecke 2242. Das Fachwerk wird mit einer Konstruktionshöhe von 9,55 m geplant und die Widerlager werden mittels Bohrpfählen gegründet.
Die beiden Überbauten werden auf dem Bahndamm nördlich der Emscher hergestellt und anschließend mit einem Vorbauschnabel längsverschoben. Der Längsverschub des neuen Überbaus sowie der Rückbau des Bestandsüberbaus soll ohne Hilfsstützen in der Emscher erfolgen, um diese während der Bauzeit nicht einzuschränken. Die bestehenden Widerlager werden bis zur Geländeoberkante rückgebaut. Die Baugruben hinter den bestehenden Widerlagern wurden mit minimalen Deichunterbrechungen geplant und sollen mittels Spundwänden gegen Hochwasser geschützt werden.    

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