"Eine andere Tätigkeit könnte ich mir nicht vorstellen."
Michael Müller, Projektleiter Projektmanagement

Michael Müller

Michael Müller über seine Position und seinen Arbeitsalltag als Projektleiter, besondere Projekte und die Identifikation mit der eigenen Arbeit

Herr Müller, Sie arbeiten als Projektleiter im Projektmanagement bei Schüßler-Plan. Was ist das Besondere an Ihrer Position?
Neben der federführenden Verantwortung für das Projekt stehe ich den Kolleginnen und Kollegen als fachlicher Berater zur Seite, beantworte Fragen und helfe ihnen bei besonderen Herausforderungen oder manchmal auch Sorgen. Ich übernehme damit nicht nur Verantwortung für das Projekt, sondern auch für mein Team, die Arbeitsatmosphäre und die Qualität der Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten.

Wie würden Sie Ihren Arbeitsalltag beschreiben?
Weil ich nicht nur intern stets ansprechbar sein will, sondern die Planer und Bauherren, mit denen wir zusammenarbeiten, erwarten, dass sie mich jederzeit erreichen können, hat man als Projektleiter einen eher fremdgesteuerten Arbeitsalltag. Langweilig wird es jedenfalls nie. Schon gar nicht donnerstags, an meinem „Großkampftag“ mit einem Besprechungsmarathon. Hier ein halbwegs typischer Donnerstag: Um halb acht komme ich ins Büro, bereite die Aufgaben der Vortage nach und die neuen Themen vor, ehe um 9 Uhr der Steuerungs-Jour-Fixe für das Projekt „Erweiterung Marie-Elisabeth-Lüders-Haus“ beginnt. In diesem Bundestagsgebäude entstehen Büros, ein Bistro und Räume für das Bundestagsarchiv. Auf den Jour Fixe folgen oft spontane Sonderbesprechungen, an denen ich teilnehme, ehe ich nach Bernau fahre, wo ich das Projekt „Neues Rathaus Bernau“ betreue. Vor dem dortigen Steuerungs-Jour-Fixe begehen wir die Baustelle zusammen mit dem Bauherrn und allen Planungsbeteiligten und diskutieren aktuelle Themen der Planung und Bauausführung, etwa mit Blick auf die Tragfähigkeit des Bodens, die Herausforderungen der Rohbauerstellung, Fragen des Ausbaus und zur Koordination der Projektbeteiligten.

Klingt als wären in Ihrem Job Flexibilität und Spontaneität gefragt?
Auf jeden Fall, es kann auch mal etwas Unerwartetes oder Ungewöhnliches auftreten. In Bernau zum Beispiel hat die Archäologie eine große Rolle gespielt – so wurden dort bei den Erdarbeiten mittelalterliche Brunnen und Siedlungsreste sowie Funde des alten Kirchhofes freigelegt. Das Projekt ist geprägt durch eine sehr konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bauherrn, der in alle Belange der Planung und Ausführung eingebunden werden möchte. Das führt einerseits zu langwierigen Abstimmungen, andererseits aber auch oft zu schnellen Entscheidungen.

Was macht Sie glücklich bei Ihrer Arbeit?
Wenn ich wichtige Themen in den Projekten vorangetrieben und Kollegen mit Rat und Tat unterstützt habe, ist mein Arbeitstag gelungen. Auch wenn es etwas seltsam klingen mag: Jedes Projekt, das ich bearbeite, wird zu „meinem“ Projekt, und jedes Gebäude zu „meinem“ Gebäude. Eine andere Tätigkeit könnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

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