FLUGHAFEN BERLIN BRANDENBURG BER BERLIN

Flughafen BER

Flughafen Berlin Brandenburg BER
Im Sommer 2015 erhielt Schüßler-Plan den Zuschlag für die Generalplanungsrestleistungen des Fluggastterminals am Flughafen Berlin Brandenburg BER bis zur Inbetriebnahme des Flugbetriebs. Die Ingenieurgesellschaft war bereits für die ehemalige Planungsgemeinschaft PG BBI in die Planung am Flughafenbau involviert und plante auch nach deren Kündigung weiter für die Flughafengesellschaft.
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) baut den Flughafen BER aus und konzentriert damit den Luftverkehr der Region Berlin/Brandenburg auf diesen Standort. Die Schließung des Flughafens Berlin-Tempelhof ist bereits erfolgt und die des Flughafens Berlin-Tegel ist nach Inbetriebnahme des BER vorgesehen. Das Passagierterminal besteht in seinen Hauptelementen aus einem Hauptterminal mit vorgelagertem Pier sowie den daran anschließenden Pier Nord und Pier Süd. In der Mittelachse sind der Bahnhof mit drei Bahnsteigen in Tieflage und Haupterschließungselemente zentral angeordnet. Die maßgeblichen Parameter, die zu der Entscheidung für diese Konfiguration führten, sind die Realisierung der Aufstelllängen und die daraus resultierende Fassadenabwicklung für die geforderten gebäudenahen Positionen bei gleichzeitig hoher betrieblicher Funktionalität auf der Luftseite. Darüber hinaus gewährleistet die Anordnung eine einfache Orientierung und Wegeführung für den Passagier im Gesamtsystem. Mit der beauftragten Objektplanerverantwortung übernimmt Schüßler-Plan die fachliche und technische Führung der Planung für die noch offenen Planungen. Damit verbunden ist die Verpflichtung zur Koordination aller weiteren an der Planung fachlich Beteiligten, aber auch aller anderen Projektbeteiligten wie Mietern, Nutzern, Behörden, Airlines etc. Die General- und Objektplaner von Schüßler-Plan sind somit für den Bauherren der zentrale Ansprechpartner. Diese Funktion hatte Schüßler-Plan bereits bei anderen Teilprojekten am BER erfolgreich übernommen. So war Schüßler-Plan beispielsweise bei den Projekten der landseitigen Erschließung (Planung und Überwachung aller Straßen- und Brückenbauwerke) und der Drittinvest-Objekte (drei Parkhäuser, ein Premium- Parkhaus, ein Mietwagen-Center, zwei Bürogebäude, zwei Werkstattgebäude etc.) mit verschiedenen General-Funktionen beauftragt. Die Herausforderung für die Generalplanung beim Projekt BER liegt neben der zügigen und termingerechten Vorbereitung der Inbetriebnahme vor allem darin, eine mit dem aktuellen Baurecht in Übereinstimmung stehende Planung herzustellen. Parallel dazu müssen im Terminal noch Umbaumaßnahmen abgeschlossen werden, die aufgrund der Änderungen und Erweiterungen in der Vergangenheit fehlerhaft oder unvollständig geplant und/oder ausgeführt wurden. Nach der Analyse des Handlungsbedarf muss also für jeden Einzelfall ein geeigneter Lösungsweg erarbeitet werden. Dabei ist es eminent wichtig, frühzeitig mit den Baugenehmigungsbehörden Inhalt und Vorgehensweise abzustimmen.

Auftraggeber
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Standort
Berlin

Technische Daten
Terminal und Pierflächen gesamt: 360.000 m² Bruttogrundfläche
49.000 m² Dachfläche
Vorfahrt mit ca. 550 m Länge
Terminal: Länge: 220 m, Breite: 180 m, Höhe: 32 m,33.000 m²
Glasfassaden,160.000 m³ Beton
30.000 t Bewehrungsstahl
9.000 t Baustahl für Stahlkonstruktionen
Main-Pier: Länge: 715 m; 16 Fluggastbrücken
Pier Nord: Länge: 350 m, 12 Walk-Boarding-Positionen
Pier Süd: Länge: 350 m, 9 Fluggastbrücken
Pavillons: für zusätzliche Sicherheitskontrollen beidseitig des Terminals
Länge: 87,5 m, Breite: 37,5 m, Höhe: 10,5 m

Leistungen Schüßler-Plan
Generalplanung Restleistungen: Lph 1 bis 7 gemäß HOAI

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